Eine Gartenstadt
Als der Stadtrat - in Abwandlung eines berühmten Ausspruches von Victor Hugo
- gerade festgestellt hatte, dass das 21. Jh. ins zweite Jahr ging, nahm er
dies zum Anlass, allen heutigen Bewohnern von Isle ein Handbuch zur
Verfügung zu stellen, das ihnen gestattet, auf Fragen, die sie sich mit
Recht über ihre Gemeinde stellen, eine Antwort zu finden.
Isle ist eine mittelgroße Stadt mit 8 000 Einwohnern, die auf einer Fläche
von 2 000 Hektar und zwischen 240 und 340 m hoch liegt. Sie wurde im Laufe
der Jahrhunderte auf einem im Süden durch die Vienne und im Norden durch die
Aurence geschlossenen Hang gebaut.
Isle liegt im Westen von Limoges, in unmittelbarer Nähe der
Regionalhauptstadt - nur 4 km trennen die beiden Rathäuser - und hat im
Laufe der zweiten Hälfte des 20. Jhs eine harmonische Entwicklung um seinen
historischen Siedlungskern erlebt.
Diese zweckmäßige und kontrollierte, selbstverständlich noch nicht
abgeschlossene Entwicklung, hat eine moderne, ausgewogene Stadt gestaltet,
in der, wie es jeder Bewohner bestätigen wird, es sich gut leben lässt. Da
Isle einen besonders guten Verkehrsanschluss hat und mit fast allen
öffentlichen Einrichtungen oder Dienststellen, die eine anspruchsvolle
Bevölkerung verlangen kann, ausgestattet ist, erfreut es sich eines
ausgezeichneten Rufes, sowohl diesseits als jenseits seiner Grenzen.
Das Vereinsleben hat auch einen hohen Stellenwert eingenommen, in mehr als
fünfzig Vereinen engagieren sich eine Vielzahl von Ehrenamtlichen, um die
Stadtpolitik in den kulturellen, sportlichen, humanitären, karitativen,
wirtschaftlichen ... Bereichen weiter zu führen.
Die Stadt Isle nicht zu mögen ist also unmöglich.
Ich wünsche, dass die folgenden, in aller Objektivität geschriebenen Seiten,
dazu beitragen, dieses Bild von ISLE zu festigen, das sich in jüngster
Vergangenheit unter dem prüfenden Blick Außenstehender als „Gartenstadt"
qualifiziert hat.